Kunst im öffentlichen Raum

FREISCHAFENDEKÜNSTLERIN


Kunst im öffentlichen Raum

Erinnerung an das Humane 2016

Kiel, gesamtes Stadtgebiet


Unter dem Motto: "Frühling ist, wenn die Seele wieder bunt denkt wurden im Mai 2016 im Kieler Stadtraum 2400 mit Textfragmenten beschriebene und mit Helium befüllte Ballons zum Anschauen, Lesen, Verteilen oder Mitnehmen an Laternen gebunden.

Text: Erinnerung an das Humane (von und über den Philosophen Hans Blumenberg)

Erfahrungsbericht eines Mitwirkenden:

"Die Resonanz für das Projekt war überwältigend. Bereits während der Ausführung kam eine große Anzahl interessierter Besucher*innen vorbei. Viele Gespräche wurden geführt, viele Ballons wechselten bereits zu diesem Zeitpunkt den Ort. Weil bereits beim Anbringen viele Kieler*innen die Ballons wie Blumen von den Bäumen pflückten, wurde das Stadtbild mancherorts nur kurzzeitig bis zum folgenden Tag durch Farbpracht geprägt. Allerdings wurden noch viele Tage später in Bäumen, auf Balkonen und Laternen die bunten Zitate gesichtet."


Keiler Nachrichten, 12.05.2016 (Auszug)

"Die Kurztexte sind Zitatschnipsel des Kieler Philosophen Hans Blumenberg, abgedruckt in dem Buch 'Erinnerung an das Humane'. Und so heißt auch das wunderbare Projekt, das von Ute Deiz im Rahmen von 'Kunstraum B extra' eronnen und mit einem vierköpfigen Organisationsteam als Intervention für den Kieler Stadtraum konzipiert hat. In Zeiten politischer Krisen und humanitärer Tragödien will sie mit der poetisch fröhlichen Aktion eine Lanze für die Menschlichkeit brechen."

Künstlerparkplätze 2011

temporäre Stadtinterventionn mit Robin Romanski

In Kiel, Bonn, Hamburg und Dortmund


Kunstfundament 2011

mit Robin Romanski

Lessingplatz, Kiel


Ein Fundament für die Kunst wurde in das historische Kopfsteinpflaster des Platzes vor dem temporär für Kunst und Kultur umfunktionierten alten Schwimmbad eingelassen, um der Kunst auch nach Nutzungsänderung in eine Turnhalle eine Basis zu geben.



Maybe to late 2008

Außenraumintervention

Botanischer Garten, Kiel


Im Bereich "Amerika" des Botanischen Gartens wurden an die Pflanzenschilder adaptierte Schilder verteilit die Indianerstämme klassifizierten und unter anderem Informationen über deren Verbleib (wie atwa die komplette Ausrottung oder die Umsiedlung in ein Indianderreservat) enthielten. Für die Verortung im Garten wurde eine amerikanische Karte mit den genauen Standorten der Stämme auf die Garte des Bereichs gelegt, um die Schnittpunkte und die genauen Standorte der Schilder zu ermitteln.


Ute

Diez